Schaltbau-Konzern steigert Gewinn 2005
München 08. Mai 2006 – Der Schaltbau-Konzern konnte für das Geschäftsjahr 2005 eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) betrug 12,1 Mio. EUR, ein Zuwachs von 33 % gegenüber 2004 mit 9,1 Mio. EUR. Das Konzernjahresergebnis lag bei 5,0 Mio. EUR, nach 3,0 Mio. EUR im Vorjahr. Der auf die Aktionäre der Schaltbau Holding AG entfallende Anteil konnte von 2,0 Mio. EUR im Jahr 2004 auf nunmehr 3,9 Mio. EUR nahezu verdoppelt werden (alle Angaben nach IFRS). Dies entspricht einem verwässerten Ergebnis je Aktie von 2,34 EUR (Vorjahr 1,42 EUR).
„Unsere Strategie, den Konzern auf das Kerngeschäft in den Bereichen Mobile und Stationäre Verkehrstechnik zu fokussieren und in allen Gesellschaften konsequent auf Gewinnausrichtung zu setzen, hat sich ausgezahlt“, erklärte Dr. Jürgen Cammann, Sprecher des Vorstands des Schaltbau-Konzerns, auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. „Trotz eines Umsatzrückgangs ist es uns gelungen, den Gewinn signifikant zu steigern.“ Dazu trugen stabile Kostenstrukturen, ein günstiger Umsatz-Mix sowie der Wegfall von Sonderfaktoren bei.
Die finanziellen Verhältnisse des Konzerns haben sich im Geschäftsjahr 2005 durch die Ausübung von Aktienoptionen und einer im Dezember durchgeführten Kapitalerhöhung nachhaltig gefestigt. Die Nettobank-verbindlichkeiten konnten von 52,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 44,3 Mio. EUR reduziert werden.
Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2005 Umsatzerlöse in Höhe von 203,9 Mio. EUR, 11,1 Mio. EUR weniger als im Vorjahr mit 215,0 Mio. EUR. Als Hauptursache dafür nannte Cammann das Bustürengeschäft mit starkem Einbruch im 1. und 2. Quartal. Der Konzern akquirierte Aufträge im Wert von 200,6 Mio. EUR. Damit wurde der Auftragseingang des Vorjahres von 191,5 Mio. EUR um 9,1 Mio. EUR übertroffen. „Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen haben die Schaltbau Unternehmen beim Auftragseingang zugelegt. Dies ist vor allem auf den Erfolg neu entwickelter Produkte und die gute Positionierung der Schaltbau-Gesellschaften am Markt zurückzuführen“, so Cammann weiter. Der Auftragsbestand im Konzern belief sich Ende 2005 auf 109,1 Mio. EUR (Vorjahr 110,5 Mio. EUR).
Die Anzahl der Mitarbeiter ging geringfügig auf 1475 Beschäftigte (Vorjahr 1494) zurück. Der Konzern legt weiterhin großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen. Insgesamt lernten 56 Azubis im Jahr 2005 in den Konzerngesellschaften.
Der Start ins Geschäftsjahr 2006 verlief für den Konzern sehr günstig. Der Auftragseingang konnte im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres deutlich um rund 20% von 48,9 Mio. EUR auf 59,0 Mio. EUR gesteigert werden. „Rückgänge im Segment Stationäre Verkehrstechnik wurden insbesondere durch Aufträge aus dem Bereich Schienenfahrzeugtüren und eine sehr gute Auftragslage in Fernost mehr als kompensiert“, so Cammann. Aufgrund der Erhöhung der Türabrufe durch die Bushersteller und einer Belebung des Komponentengeschäfts in Europa und Asien lag der Umsatz nach drei Monaten mit 52,0 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert von 50,0 Mio. EUR.
Begünstigt durch den Umsatzmix und die höhere Betriebsleistung verbesserte sich die Ertragssituation im Konzern. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) beträgt 2,8 Mio. EUR nach 2,2 Mio. EUR. Das Konzernergebnis erhöhte sich von 0,6 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR.
„Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs im ersten Quartal und der gegenüber Vorjahr verbesserten gesamtwirtschaftlichen Konjunkturlage halten wir an der Zielsetzung für 2006 fest, ein Konzernjahresergebnis im Bereich von etwa 5,6 Mio. EUR und einen Gewinn pro Aktie (EPS) von rund 2,4 bis 2,5 Euro zu erzielen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende.
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